Gedrucktes Buch versus Digitales Lesen – eine Lesermeinung

Seit einiger Zeit geht in der Verlagswelt ein Gespenst um. Immer wieder gibt es hitzige Diskussionen, wie die Zukunft des Buches denn nun aussehen wird. Werden gedruckte Bücher weiterhin gelesen oder ersetzt das digitale Buch irgendwann das Papier, fragen sich viele. Verfechter des gedruckten Buches loben die haptische Erfahrung des Lesens eines Titels, den sie in den Händen halten können, während moderne Vertreter digitalen Fortschritts die neuen Möglichkeiten von e-Books hervorheben. Darunter fallen Zusatzfunktionen wie Wörterbuch- und Suchfunktion, die handliche Aufbewahrung vieler Bücher in einem Gadget usw. Die deutsche Buchwelt ist – anders als die Buchbranche in den USA – wenig technikverliebt und eher traditionell eingestellt, dennoch tut sich so einiges selbst in einer so fortschrittskritischen Branche. Selbst deutsche Verleger sind inzwischen auf das digitale Lesen von e-Books via E-Reader und Tablets gekommen. Doch niemand weiß wirklich, wie die Zukunft des Buches aussehen wird. Natürlich schüren die Veränderungen in der Branche auch Ängste, wie etwa, dass der Online-Buchhandel das stationäre Sortiment immer weiter verdrängt. Doch gilt der einzige Weg, in Zukunft zweigleisig zu fahren. Denn gedruckte Bücher werden nach wie vor bevorzugt gelesen, wenn es um schöne Romane im belletristischen Format, Reise- oder Bildbände oder etwa Buchgeschenke geht. Digitales Lesen jedoch hält, wenn man sich darauf einlässt, ebenso viele neue Möglichkeiten für eine traditionelle Branche und eine neue Herangehensweise an das Lesen bereit.